Wir gestalten Qualität – für jede Lerngeschichte

Qualitätsmanagement (QmbS)

Schulentwicklung
konsequent gedacht


Für mehr als zwei Drittel der Berufseinsteiger bleibt die duale Ausbildung der erste wichtige Meilenstein. Zwei Partner tragen diese Verantwortung: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Unser Ziel als Schule ist klar: die Berufs- und damit Lebenschancen unserer Schülerinnen und Schüler sichern und verbessern. Exzellente Unterrichtsqualität ist dafür unverzichtbar – sie stärkt das Ansehen der Schule, fördert Unterstützung in der Gesellschaft und sichert unsere Rolle als gleichwertiger Partner im dualen System. Zugleich vermitteln wir neben fachlichen Kompetenzen auch Werte und Orientierung für die Welt von morgen.
Um unsere Qualitätsansprüche systematisch zu verfolgen und transparent zu erfüllen, setzt die Karl-Peter-Obermaier-Schule seit 2001 auf ein Qualitätsmanagementsystem: zunächst nach dem EFQM-Modell, später im Rahmen von Profil 21 nach dem QmbS-Modell. So entwickeln wir uns kontinuierlich, strukturiert und nachweisbar weiter.

Qualitätsmanagement
an berufliche Schulen

QmbS ist als Qualitätskreislauf angelegt und besteht aus fünf Elementen:

Schulspezifisches Qualitätsverständnis (SQV)
Im SQV definiert die Schule gemeinsam klare, schulspezifische Ziele. Anders als ein allgemein gehaltenes Leitbild ist das SQV ein praxisnahes Arbeitsinstrument – handlungsleitend für alle weiteren Prozessschritte.

Prozesssteuerung
Eine Projektsteuergruppe (QmbS-Team) motiviert die Beteiligten und steuert alle Abläufe: vom Erstellen und Aktualisieren des SQV über die Ableitung konkreter Maßnahmen bis hin zu Evaluation, Datenanalyse und der Umsetzung von Individualfeedback. Ergebnisse werden im Qualitätshandbuch dokumentiert; relevante Informationen und Daten sind für alle zugänglich.

Individualfeedback
Lehrkräfte, Funktionsträger und Schulleitung holen regelmäßig individuelles Feedback ein – z. B. durch Befragungen, Interviews oder kriteriengeleitete Unterrichtsbeobachtungen. Das Feedback folgt vereinbarten Regeln und dient der persönlichen Weiterentwicklung sowie der Verbesserung der eigenen Arbeit. Die Daten bleiben ausschließlich bei den Feedback-Nehmenden, sie entscheiden über die weitere Nutzung.

Interne Evaluation
In festgelegten Abständen erhebt die Schule belastbare Daten für den internen Gebrauch, z. B. durch Befragungen von Schülerinnen und Schülern, Betrieben und Mitarbeitenden. Die Schule analysiert und interpretiert diese Daten selbst. Ziel ist es, Soll-Ist-Abweichungen sichtbar zu machen, Leistungsstand, Stärken und Entwicklungsfelder zu erkennen und daraus Qualitätsziele abzuleiten. Das SQV wird daraufhin angepasst. Nach Planung und Umsetzung von Maßnahmen prüft eine erneute Evaluation, ob die angestrebten Verbesserungen erreicht wurden – und in welchem Umfang.

Externe Evaluation
Ein qualifiziertes externes Team liefert eine systematische Außensicht auf Bedingungen, Prozesse und Ergebnisse der gesamten Schule. Mit Befragungen, Datenanalysen, Unterrichtsbeobachtungen und Interviews werden Stärken und Schwächen fundiert ermittelt. Die Bewertung erfolgt in einem strukturierten Bericht mit Empfehlungen. Diese bilden die Grundlage für Zielvereinbarungen mit der Schulaufsicht und fließen in die Weiterentwicklung des SQV ein.

Am Ende überprüft die interne Evaluation den Erfolg der Maßnahmen und die Zielerreichung.