PROFIL 21 – Berufliche Schule in Eigenverantwortung

Das Modellprojekt PROFIL 21 richtet sich ausschließlich an Berufliche Schulen und möchte die Möglichkeit schaffen, die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit dieser Schularten vor dem Hintergrund ihrer hohen Affinität zur Wirtschafts- und Arbeitswelt zu erhöhen.

profil21
  • Schule funktioniert besser, wenn sie mehr selbst bestimmen kann. Aus der Forschung ist bekannt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Eigenverantwortung einer Schule und ihrer fachlichen und pädagogischen Leistungsfähigkeit gibt.
  • Schule muss schnell handeln können. Die hohe Innovationsgeschwindigkeit der Wirtschafts- und Arbeitswelt zwingt insbesondere die Beruflichen Schulen sich stets rasch anzupassen. Dies gilt sowohl für die Anforderungen an die technische Ausstattung als auch für die Einführung neuer Lehr- und Lernmethoden.
  • Schule muss flexibel reagieren können. Schulen und Verbände prangern schon lange die schlechte Verträglichkeit von kameralistischer Haushaltsführung mit der eingeforderten Dynamik beispielsweise bei Sach- und Personalausstattung an.
  • Schule muss sich ständig verbessern. In Projekten anderer Bundesländer wurden Systeme entwickelt, die den beruflichen Schulen eine relativ große Eigenständigkeit in finanziellen, administrativen und pädagogischen Fragen geben.

Die Staatliche Berufsschule I nimmt seit dem Schuljahr 2006/2007 an dem Modellversuch teil und ist eine von 18 Pilotschulen. Ziel ist die Erprobung, wie viel Eigenständigkeit auf der einen Seite und wie viel zentrale Vorgaben auf der anderen Seite Schulen benötigen, um langfristig bessere fachliche und pädagogische Leistungen zu erzielen. Das Modellprojekt, das begonnen hat, ist auf fünf Jahre angelegt. Den Kern bilden die Arbeitsfelder Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Finanzverantwortung und Bildungsverantwortung.

Ansprechpartner und Koordinator von MODUS 21 an unserer Schule ist OStR Dr. Lothar Graf (l.graf@bspa.de).