Passauer Abschluss in China Passau. China und Deutschland haben ein gemeinsames Problem: Es fehlen Fachkräfte, das berichtet auch Hans Käfler, ehemaliger Passauer Berufsschuldirektor, der seit 2007 Projektleiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Shanghai ist. Vor allem deutsche Unternehmen in Shanghai suchten dringend Fachleute, "alles im Grunde wie daheim, nur in ganz anderen Dimensionen", so Käfler, Berufsbildung stehe im Land des Drachen ganz oben. Käfler erinnert, dass es bereits seit 2004 in Shanghai die Chinesisch-Deutsche-Berufshochschule (CDBH) gibt, die in Kooperation mit der FH Landshut nach bayerischem Vorbild aufgebaut wurde. Mit großem Interesse habe er deshalb verfolgt, was sich in Passau unter seinem Nachfolger Rudolf Schacherl entwickelt habe. Da auch das Kultusministerium die Passauer Ergebnisse überzeugten, wurden die Passauer beauftragt, an der Shanghaier Schule die Lehrpläne, die Qualität der Semester- und Abschlussprüfungen sicherzustellen und bei Bedarf an Notenkonferenzen in Shanghai teilzunehmen. Der Clou: Bei erfolgreichem Abschluss des Bildungsgangs erhalten die Absolventen ein Abschlusszeugnis der Passauer Schule mit der Abschlussbezeichnung "Staatlich geprüfter Techniker". Käfler ist überzeugt, dass dann die chinesischen Studenten bei einem eventuell noch angestrebten Bachelor-Abschluss in Landshut erfolgreich sind. |
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